Hinweise zur Barrierefreiheit im Wiener Stephansdom
Trotz der historischen Bausubstanz und der damit verbundenen baulichen Herausforderungen ist der Stephansdom bestrebt, Besucherinnen und Besuchern den Zugang so barrierefrei und inklusiv wie möglich zu gestalten.
Barrierefreier Besuch im Wiener Stephansdom
Nachfolgend finden Sie eine Auflistung aller Besuchsbereiche und Informationen dazu, ob die einzelnen Bereiche barrierefrei zugänglich sind.
Kirchenraum
Der Kirchenraum des Wiener Stephansdoms ist barrierefrei zugänglich. Der Zugang erfolgt stufenlos über das Riesentor (Hauptportal) auf der Westseite des Doms.
Nordturm & Pummerin
Der Nordturm ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Der Aufzug zur Aussichtsplattform und zur Pummerin ist stufenlos erreichbar, für Rollstühle jedoch nur eingeschränkt geeignet (Türbreite: 56 cm, Kabinenbreite: 130 cm).
Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.
Die Aussichtsplattform ist weitgehend barrierefrei erreichbar. Lediglich ein kleiner erhöhter Bereich ist ausschließlich über 12 Stufen zugänglich.
Südturm
Der Südturm ist nicht barrierefrei zugänglich. Die Türmerstube in 72 Metern Höhe kann ausschließlich über 343 Stufen einer historischen Wendeltreppe erreicht werden. Ein Aufzug ist nicht vorhanden.
Der Eingang zum Südturm befindet sich an der Südseite des Stephansdoms, direkt am Stephansplatz gegenüber dem Curhaus (Stephansplatz 3). Vom Riesentor (Hauptportal) aus folgen Sie der rechten Seite des Doms bis zum Eingang der Turmbesteigung.
Katakomben
Die Katakomben des Stephansdoms sind nicht barrierefrei. Aufgrund der historischen Bausubstanz und der zahlreichen Stufen beim Abstieg (22 Stufen) und Aufstieg (43 Stufen) ist ein Besuch für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht möglich.
Mit Hörgerät zum Gottesdienst
Im Stephansdom gibt es eine induktive Hörschleife. Damit können Menschen mit Hörgerät gut am Gottesdienst teilnehmen. Verbinden Sie Ihr Hörgerät mit der Hörschleife und hören Sie das gesprochene Wort und die Musik direkt im Ohr.
Die Sitzplätze für die induktive Hörschleife befinden sich vorne links im Stephansdom.
Häufig gestellte Fragen zum barrierefreien Besuch im Wiener Stephansdom
Darf ich meinen Assistenzhund in den Stephansdom mitnehmen?
Ja, Assistenzhunde sind im Stephansdom willkommen. Bitte führen Sie Ihren Assistenzhund während des Besuchs entsprechend gekennzeichnet und unter Kontrolle mit.
Gibt es barrierefreie Sanitäranlagen?
Nein, im Stephansdom stehen derzeit keine Sanitäranlagen zur Verfügung. Barrierefreie Toiletten befinden sich jedoch in der U-Bahn-Station Stephansplatz in unmittelbarer Nähe des Doms.
Gibt es barrierefreie Besuchsangebote?
Der Audioguide des Wiener Stephansdoms kann barrierefrei genutzt werden. Er ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, den Kirchenraum selbstständig zu erkunden und dabei Wissenswertes zur Geschichte, Architektur und Ausstattung zu erfahren.
Gibt es Rollstuhlplätze bei Gottesdiensten?
Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können während Gottesdiensten im Bereich vor den ersten Bankreihen Platz nehmen. Diese Plätze befinden sich je nach Anlass und Gottesdienst vor dem Hauptaltar oder im Bereich des Wiener Neustädter Altars. Die Mitarbeitenden vor Ort unterstützen bei Bedarf gerne bei der Platzzuweisung.
Kontakt
Bei allen Fragen zur Barrierefreiheit im Wiener Stephansdom wenden Sie sich bitte an das Kirchenmeisteramt.
Kirchenmeisteramt St. Stephan
Stephansplatz 3
1010 Wien
Konformitätserklärung zur Barrierefreiheit
Zuletzt aktualisiert: 18/08/2025
Dieses Dokument wurde von AccessiWay bereitgestellt, um den Anforderungen des European Accessibility Act (EAA) und des Barrierefreiheitsgesetzes (BaFG) zu entsprechen. Jeder komplexere Abschnitt wird durch eine einfachere Erklärung eingeleitet.
Einleitung
Wir möchten, dass alle Menschen unser Webportal erzdioezese-wien.at gut nutzen können – auch Menschen mit Behinderungen. In dieser Erklärung zeigen wir, was wir tun, damit unser Webportal barrierefrei ist. Dabei halten wir uns an die Regeln des European Accessibility Act (EAA) und an die WCAG-Richtlinien.
Erzdiözese Wien setzt sich für Inklusion und Barrierefreiheit ein. Unser Ziel ist es, dass alle Nutzer und Nutzerinnen – unabhängig von körperlichen oder technischen Einschränkungen – unsere Website selbstständig und ohne Hindernisse nutzen können.
Diese Konformitätserklärung beschreibt die Funktionen von erzdioezese-wien.at. Wir zeigen, wie wir die Anforderungen der folgenden Gesetze und Normen erfüllen:
- European Accessibility Act
- EN 301 549
- Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2
- Barrierefreiheitsgesetz (BaFG)
Wir überprüfen diese Erklärung regelmäßig, und versuchen immer, die Barrierefreiheit von erzdioezese-wien.at weiter zu verbessern. Die Erklärung bezieht sich ausschließlich auf erzdioezese-wien.at.
Überblick
erzdioezese-wien.at ist der offizielle Webauftritt der Erzdiözese Wien und informiert über kirchliche Ereignisse, regt zur Diskussion sozialer, ethischer und gesellschaftspolitischer Fragen an und bietet Hilfestellung für ein Leben aus dem Glauben.
Konformität mit den Barrierefreiheitsanforderungen
(So erfüllen wir die Anforderungen)
Wir haben erzdioezese-wien.at im Hinblick auf folgende Regelwerke geprüft: European Accessibility Act, Barrierefreiheitsgesetz (BaFG), EN 301 549 und WCAG 2.2. Dabei stellen wir sicher, folgende Prinzipien zu erfüllen:
Wahrnehmbar
- Der Inhalt wird in einer Reihenfolge präsentiert, die der logischen und semantischen Struktur entspricht und es assistiven Technologien ermöglicht, ihn korrekt zu interpretieren.
- Anleitungen zum Verständnis und zur Bedienung von Inhalten stützen sich nicht ausschließlich auf sensorische Merkmale von Komponenten wie Form, Farbe, Größe, visuelle Position, Ausrichtung oder Klang.
- Der Inhalt ist anpassbar, sodass Nutzer die Textgröße individuell einstellen können, ohne dass die Benutzeroberfläche an Funktionalität verliert.
- Inhalte, die keine zweidimensionale Darstellung erfordern, werden korrekt umbrochen, wenn sich die Anzeigengröße des Benutzeragents ändert.
- Änderungen des Textabstands (etwa Zeilenhöhe, Abstand zwischen Absätzen, Buchstaben oder Wörtern) führen nicht zum Verlust von Informationen oder Inhalten.
Bedienbar
- Es gibt keine Tastaturfallen (eine freie Navigation in alle und aus allen Komponenten ist möglich).
- Es werden keine vom Inhalt vorgegebenen Zeitlimits erzwungen oder, falls vorhanden, sind sie vom Nutzer steuerbar, anpassbar, verlängerbar oder durch funktionale oder rechtliche Anforderungen gerechtfertigt.
- Alle bewegten Inhalte, sofern vorhanden, verfügen über Steuerungen zum Anhalten und/oder zur Wiedergabesteuerung.
- Es werden keine blinkenden oder flackernden Inhalte verwendet, die Anfälle auslösen könnten; die Sicherheitsgrenzwerte werden eingehalten.
- Die Bildschirme des Serviceablaufs haben Titel, die ihr Thema oder ihren Zweck beschreiben.
- Überschriften und Beschriftungen geben klare Informationen über Inhalt und Funktionalität.
- Elemente, die den Fokus der Tastaturnavigation erhalten können, sind im Ansichtsfenster stets mindestens teilweise sichtbar.
- Bei Benutzeroberflächenkomponenten mit Beschriftungen, die Text oder Textbilder enthalten, umfasst der von assistiven Technologien gelesene Name den visuell dargestellten Text.
- Der anklickbare Bereich interaktiver Elemente ist groß genug, um eine einfache Interaktion für die Nutzer zu gewährleisten.
Verständlich
- Die Sprache jeder Seite ist korrekt festgelegt und wird im gesamten Dienst konsistent verwendet
- Benutzeroberflächenkomponenten lösen beim Erhalt des Tastaturfokus keine unerwarteten Kontextänderungen aus, die die Nutzenden verwirren könnten.
- Benutzeroberflächenkomponenten lösen bei Aktivierung durch die Nutzenden über Tastatur oder assistive Technologien keine unerwarteten Kontextänderungen aus, die zu Verwirrung führen könnten.
- Die vorhandenen Navigationsmechanismen sind im gesamten Ablauf des Dienstes konsistent positioniert
- Wiederkehrende Elemente der Benutzeroberfläche sind einheitlich gestaltet, um ihre Erkennung zu erleichtern
- Wenn ein Eingabefehler automatisch erkannt wird, wird das fehlerhafte Element identifiziert und der Fehler wird in Textform beschrieben
- Wenn ein Eingabefehler erkannt wird und Korrekturvorschläge bekannt sind, werden diese dem Nutzenden bereitgestellt, es sei denn, gesetzliche Vorschriften schließen dies aus.
Robust
- Es werden standardisierte Entwicklungstechnologien verwendet, die von assistiven Technologien interpretiert werden können.
Wir testen erzdioezese-wien.at mit den gängigsten assistiven Technologien in verschiedenen Kombinationen aus Betriebssystemen und Browsern:
- Screenreader wie NVDA und JAWS (Windows) sowie VoiceOver (Mac und iOS) helfen uns sicherzustellen, dass alle interaktiven Elemente korrekt vorgelesen und bedienbar sind.
- Zusätzlich prüfen wir die Nutzung mit Bildschirmvergrößerung und im Hochkontrastmodus.
Unser Ziel ist es, mit den aktuellen Versionen gängiger Hilfsmittel kompatibel zu sein. Dabei folgen wir den bewährten Methoden der WCAG 2.2 und der Norm EN 301 549. So stellen wir sicher, dass die Barrierefreiheit auch bei zukünftigen technischen Entwicklungen erhalten bleibt.
Standards:
Auf dieser Grundlage wenden wir die Kriterien der WCAG 2.2 (AA-Niveau, aktuelle Version) sowie der EN 301 549 an. Die Einhaltung dieser Standards gilt als Nachweis für die Konformität mit dem EAA, dem Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) und weiteren entsprechenden Vorschriften.
Laufende Überwachung und Pflege
Barrierefreiheit ist für uns kein einmaliges Projekt, sondern ein fortwährender Prozess. So stellen wir sicher, dass erzdioezese-wien.at dauerhaft zugänglich bleibt:
- Externe Audits
Am 18.08.2025 haben wir einen objektiven Audit durch AccessiWay durchgeführt. Weitere Audits folgen mindestens jährlich, einschließlich manueller Tests mit Assistenztechnologien.
Feedback und Kontakt
Ihr Feedback hilft uns, erzdioezese-wien.at weiter zu verbessern. Wenn Sie auf Barrieren stoßen oder Anregungen haben, können Sie uns jederzeit per E-Mail, Telefon oder Post kontaktieren. Bitte beschreiben Sie das Problem so genau wie möglich, damit wir gezielt helfen können.
Wir schätzen Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzer besonders dann, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert. Sollten Sie Schwierigkeiten beim Zugriff auf Inhalte oder Funktionen von erzdioezese-wien.at haben oder eine Barriere entdecken, freuen wir uns über Ihren Hinweis.
Kontaktmöglichkeiten:
E-Mail: webredaktion@edw.or.at
Telefon: +43 1 51552-0
Postanschrift: Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Stephansplatz 4/6/4, 1010 Wien
Wenn Sie uns kontaktieren, nennen Sie bitte möglichst genau:
- die betroffene Seite oder Funktion,
- was passiert ist,
- welche Hilfstechnologie Sie ggf. verwenden.
Beschwerdemöglichkeit:
Bei nicht zufriedenstellenden Antworten aus oben genannter Kontaktmöglichkeit können Sie sich mittels Beschwerde an das Sozialministeriumservice der Landesstelle Oberösterreich wenden.
Kontakt:
Gruberstraße 63, 4021 Linz
Telefon: 0732/7604-0
Fax: 0732/7604-4400
E-Mail: post.oberoesterreich@sozialministeriumservice.at
Die Beschwerden werden von dem Sozialministeriumservice dahingehend geprüft, ob sie sich auf Verstöße gegen die Vorgaben des Barrierefreiheitsgesetz, insbesondere Mängel bei der Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen, durch den Bund oder einer ihm zuordenbaren Einrichtung beziehen.
Sofern die Beschwerde berechtigt ist, hat das Sozialministeriumservice dem Bund oder den betroffenen Rechtsträgern Handlungsempfehlungen auszusprechen und Maßnahmen vorzuschlagen, die der Beseitigung der vorliegenden Mängel dienen.
Versionsverlauf:
Diese Barrierefreiheitserklärung wurde erstmals am 10.9.2025 veröffentlicht. Eine Überprüfung erfolgt mindestens jährlich oder bei wesentlichen Änderungen an erzdioezese-wien.at.
