Barocker Hochaltar im Stephansdom mit großem Altarbild, Skulpturen und Blumenschmuck vor bunten Glasfenstern

MO–SA

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SO & Feiertage

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Der Hochaltar kann mit dem All-Inclusive-Ticket oder dem Kirchenraum-Einzelticket besichtigt werden.

Kirchenraum-Einzelticket
Erwachsene: 7 €
Kinder (0–14 Jahre): 3 €
Gruppen ab 15 Personen (Erwachsene): 6 €
Schulklassen (14–18 Jahre): 4 €
Schulklassen (10–14 Jahre): 2 €
Schulklassen (6–10 Jahre): 0 €

All-Inclusive-Ticket
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Der Hochaltar steht ganz im Osten des Stephansdoms, am Ende des lang gestreckten Mittelschiffs. Schon beim Betreten des Doms durch das Hauptportal kann man ihn dort erblicken.

Der Hochaltar des Stephansdoms

Als barocke Pracht Einzug in die Gotik hielt

Eine „Zeitenwende“ markiert der Hochaltar in der langen Baugeschichte des Stephansdoms: Mit ihm hielt Mitte des 17. Jahrhunderts der Barock Einzug in den gotischen Kirchenraum. Architektur, Skulptur und Malerei vereinen sich zu einem Gesamtkunstwerk, das nahezu die gesamte Höhe des Chorraumes einnimmt.

Hochaltar im Stephansdom mit barockem Altarbild, Statuen und festlichem Blumenschmuck an der Balustrade

Wo im Dom befindet sich der Hochaltar?

Der Hochaltar steht ganz im Osten des Stephansdoms, am Ende des lang gestreckten Mittelschiffs. Schon beim Betreten des Doms durch das Hauptportal kann man ihn dort erblicken.

Geschichte und Architektur des Hochaltars

Entstehung

Der frühere gotische Flügelaltar war bereits stark vom Holzwurm angegriffen. Zwei Brüder machten sich in der Folge an die Gestaltung des heutigen Hochaltars: Der Steinmetz und Bildhauer Johann Jakob Pock und der Maler Tobias Pock. Den Auftrag dazu gab Fürstbischof Philipp Friedrich Graf Breuner. In der Zeit der Gegenreformation setzte er gezielt auf die emotionale Kraft des aufkommenden Barock. Im Jahr 1647 wurde der Altar geweiht.

Gesamteindruck

Die frühbarocke Architektur des Altars ist als Himmelspforte – als „Porta Coeli“ – ausgeführt: Dunkle Marmorsäulen und -flächen leiten den Blick vom Altartisch über das Martyrium hinauf zu lichten Höhen.

Aufbau

Im Zentrum steht das Altarbild mit dem Martyrium des Heiligen Stephanus vor den Mauern von Jerusalem. Es ist 28 m² groß und auf Zinnplatten gemalt. Während unten die Steinigung des Märtyrers dargestellt ist, öffnet sich über ihm der Himmel.

Die Altarplatte aus Adneter Marmor mit Stützen aus schwarzem polnischem Marmor ist schon aufgrund ihrer Größe bemerkenswert. Die flankierenden Figuren des Hochaltars sind ebenfalls aus Marmor gefertigt. Sie stellen die Pestheiligen und Landespatrone dar, weiter oben Bischöfe und krönend an der Spitze die Gottesmutter.

Facetten des Hochaltars

Barocker Hochaltar im Stephansdom mit großem Altarbild, Skulpturen und Blumenschmuck vor bunten Glasfenstern
Verziertes Reliquiar aus Silber und Gold mit Schauglas auf einem Sockel vor einer runden Wandnische
Barocker Hochaltar im Stephansdom mit großem Altarbild, Skulpturen und Blumenschmuck vor bunten Glasfenstern
Barocker Hochaltar im Stephansdom mit großem Altarbild, Skulpturen und Blumenschmuck vor bunten Glasfenstern
Skulptiertes Bischofswappen aus Stein mit Prälatenhut, Quasten und Engelskopf am Hochaltar

Hauptmotiv Steinigung des Heiligen Stephanus

Stephanus war der erste christliche Märtyrer. Mit seiner Wahl zum Namenspatron der Kirche wurde im Mittelalter die Verbindung zum Passauer Stephansdom, der ursprünglichen Mutterkirche, bekundet.

Reliquie des Heiligen Stephanus

Unterhalb des Hochaltars befindet sich eine Reliquie des Hl. Stephanus. Jedes Jahr am 26. Dezember, dem Stephanustag, wird sie zur Verehrung bei der Weihnachtskrippe ausgestellt.

Kirchenheilige und Landespatrone

Die untere Figurenreihe stellt vier Heilige dar: außen die beiden Pestheiligen Sebastian (links) und Rochus (rechts), innen die beiden österreichischen Landespatrone Leopold (links) und Florian (rechts).

Dalmatik, das liturgische Kleid

In der Darstellung am Altarbild trägt der Hl. Stephanus ein liturgisches Kleid, eine „Dalmatik“. Sie gleicht dem ältesten erhaltenen Ornat der Domkirche, den Fürstbischof Breuner zur Einweihung des Hochaltars 1647 gestiftet hat.

Wappen des Fürstbischofs Breuner

Zentral am Sockel des Hochaltars erscheint das Wappen von Philipp Friedrich Graf Breuner, Wiener Bischof von 1639 bis 1669. Er verbindet sein Familienwappen mit dem Wappen des Bistums Wien.

Häufig gestellte Fragen zum Hochaltar

Muss ich ein Ticket kaufen, um den Hochaltar zu besichtigen?

Um den Hochaltar aus der Nähe besichtigen zu können, benötigen Sie ein Ticket. Der Zugang ist entweder mit dem All-Inclusive-Ticket oder dem Kirchenraum-Einzelticket möglich.

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Kann ich den Hochaltar im Stephansdom bei einer Führung besichtigen?

Ja, der Hochaltar kann im Rahmen einer Domführung besichtigt werden. Die Führungen werden regelmäßig in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Zu den Führungen

Welche Reliquie befindet sich im Hochaltar?

Unter der Altarplatte (Mensa) des Hochaltars ruht eine der wertvollsten Reliquien des Stephansdoms: das Cranium (Hirnschale) des Heiligen Stephanus. Sie war ursprünglich in Wetzlar verwahrt. Als dort das Luthertum die Vorherrschaft übernahm, ließ Kaiser Leopold I. die Reliquie um 1660 nach Wien bringen. Sie ist in einen kunstvoll ziselierten Behälter gebettet.

Woher stammte der Marmor für den Hochaltar?

Für hochwertigen Marmor nahm man weite Transportwege in Kauf. So wurden etwa Marmor aus Polen, der Steiermark und Süditalien verbaut. Teilweise kam es zu Lieferschwierigkeiten. So reiste der Steinmetz und Bildhauer Johann Jacob Pock persönlich nach Sterzing (Süditalien), um die bestellten Marmorblöcke nach Wien zu bringen.

All-Inclusive-Ticket

Ein Ticket. Alle Highlights: Südturm, Nordturm, Katakomben-Führung und Domrundgang mit Audioguide. Sichern Sie sich mit dem All-Inclusive-Ticket Eintritt zu allen Erlebnissen im Stephansdom.

Führungen

Geführte Entdeckungsreisen durch den Dom, die Katakomben oder den Dachboden. Unsere Domführer erzählen Ihnen spannende Hintergründe zum Stephansdom.

Kirchenraum-Ticket

Das Einzelticket für den Innenraum des Stephansdoms können Sie direkt am Ticketschalter im Dom kaufen.

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Katakomben unter dem Stephansdom mit aufgeschichteten Schädeln, Gebeinen und einer Gedenktafel

Katakomben

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Erlebnis
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Südturm und gemustertes Ziegeldach des Stephansdoms über den Dächern von Wien

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Ein Meisterwerk gotischer Architektur mit 137 Metern Höhe. Grandioser Ausblick über Wien von der Türmerstube. Aufstieg nur über Stufen möglich.

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