
Eingang zum Südturm
Der Eingang zum Südturm befindet sich außen an der Südseite des Stephansdoms direkt am Stephansplatz, etwas versteckt gegenüber dem Curhaus (Stephansplatz 3). Vom Hauptportal aus folgen Sie der rechten Seite des Doms bis zum Eingang zur Turmbesteigung. Von dort führt der historische Treppenaufgang hinauf zur Türmerstube mit Panoramablick über Wien.
343
Stufen
72
Meter bis zur Türmerstube
12
Fialtürmchen
1359
Baujahr der Grundsteinlegung
1433
Baujahr der Fertigstellung
Häufig gestellte Fragen zur Turmbesteigung
Wo befindet sich der Eingang zum Südturm?
Der Eingang zum Südturm befindet sich außen an der Südseite des Stephansdoms direkt am Stephansplatz, etwas versteckt gegenüber dem Curhaus (Stephansplatz 3). Vom Riesentor aus folgen Sie der rechten Seite des Doms bis zum Eingang zur Turmbesteigung. Von dort führt der historische Treppenaufgang hinauf zur Türmerstube mit Panoramablick über Wien.
Gibt es einen Aufzug im Südturm?
Nein, der Südturm ist ausschließlich über 343 Stufen erreichbar und ist daher nicht barrierefrei zugänglich. Ein Aufzug ist nicht vorhanden.
Brauche ich für den Südturm ein eigenes Ticket?
Der Südturm kann entweder mit dem All-Inclusive-Ticket, das alle Sehenswürdigkeiten des Stephansdoms umfasst, oder mit einem Südturm-Einzelticket besucht werden. Das Einzelticket können Sie direkt beim Ticketschalter vor Ort kaufen.
Kann ich das Ticket für den Südturm auch vor Ort kaufen?
Ja, sowohl das All-Inclusive-Ticket als auch das Südturm-Einzelticket können direkt am Ticketschalter vor Ort erworben werden.
Wie viel Zeit sollte ich für die Besichtigung des Südturms einplanen?
Für Auf- und Abstieg sowie den Aufenthalt in der Türmerstube sollten Sie etwa 30 Minuten einplanen.
Gibt es Führungen im Südturm?
Nein, für den Südturm werden keine eigenen Führungen angeboten.
Wer mehr über die Geschichte und Architektur des Stephansdoms erfahren möchte, kann an einer Katakombenführung oder einer Führung durch den Kirchenraum teilnehmen. In den Monaten Mai bis Oktober werden außerdem Sonderführungen auf den Dachboden angeboten, die spannende Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Doms ermöglichen.
Was, wenn ich die Turmbesteigung nicht schaffe?
Sollten Sie den Aufstieg nicht vollständig schaffen, können Sie die Besteigung jederzeit unterbrechen und umkehren. Bitte beachten Sie, dass der Südturm ausschließlich über die Treppe erreichbar ist und der Abstieg ebenfalls über die 343 Stufen erfolgt.
Die Geschichte des Südturms
Vom Grundstein zur Vollendung (1359-1433)
Der Südturm des Stephansdoms zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der europäischen Gotik. Den Grundstein legte Herzog Rudolf IV. am 12. Juli 1359 im Zuge der großen Erweiterung der Wiener Pfarrkirche. Über mehrere Generationen hinweg arbeiteten zahlreiche Bauleute und Steinmetze an dem ehrgeizigen Projekt. Unter der Leitung des Dombaumeisters Hans von Prachatitz wurde der Turm schließlich 1433 vollendet. Mit einer Höhe von 136 Metern war er damals das höchste Bauwerk Europas.
Kriegsschäden und Wiederaufbau
Nach den Schäden der Napoleonischen Kriege begann im 19. Jahrhundert eine umfassende Restaurierungsphase des Stephansdoms. Bedeutende Dombaumeister wie Leopold Ernst und Friedrich von Schmidt sicherten und erneuerten zahlreiche Bauteile des Südturms. Auch im 20. Jahrhundert waren immer wieder Restaurierungsmaßnahmen notwendig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Kriegsschäden behoben und die langfristige Erhaltung des Wahrzeichens sichergestellt.
Der Südturm heute
Auch heute erfordert der Südturm laufende Pflege und Erhaltung. Witterung, Umwelteinflüsse und die natürliche Alterung des Gesteins machen regelmäßige Restaurierungsarbeiten notwendig. Nach einer rund 30-jährigen Restaurierung konnten 2025 die Arbeiten am Südturm erfolgreich abgeschlossen und das letzte Gerüst entfernt werden. Die Dombauhütte sorgt weiterhin dafür, dass der „Steffl“ auch für kommende Generationen erhalten bleibt.









