Häufig gestellte Fragen zum Wiener Stephansdom
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Wiener Stephansdom – geordnet nach verschiedenen Themenbereichen:
Besichtigung
Häufig gestellte Fragen zur Besichtigung des Wiener Stephansdoms.
Wo kann ich online Tickets für den Stephansdom kaufen?
Das All-Inclusive-Ticket kann online gekauft werden. Darin sind alle wichtigen Stephansdom-Sehenswürdigen enthalten: Kirchenraum, Südturm, Nordturm, Katakomben (inkl. Führung), Dommuseum und die Schatzkammer des Deutschen Ordens.
Einzeltickets für den Kirchenraum, die Türme und die Katakomben sind nur vor Ort erhältlich. Keine Angst vor langen Warteschlangen – in den meisten Fällen geht der Eintritt sehr schnell voran.
Kann ich den Stephansdom mit Rollstuhl besichtigen?
Ja. Der Kirchenraum des Stephansdoms ist barrierefrei zugänglich und kann auch mit dem Rollstuhl besichtigt werden. Der Nordturm ist mit einem Lift erreichbar. Der Südturm und die Katakomben sind hingegen nicht barrierefrei zugänglich.
Gibt es eine Kleiderordnung im Stephansdom?
Der Stephansdom ist ein lebendiger Ort des Glaubens. Wir bitten Sie daher, bei Ihrer Besichtigung angemessene Kleidung zu tragen. Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein – besonders während Gottesdiensten. Bitte verhalten Sie sich leise und nehmen Sie Rücksicht auf die Gläubigen.
Darf ich im Dom fotografieren oder filmen?
Ja, für private Zwecke dürfen Sie im Stephansdom fotografieren und filmen. Bitte fotografieren Sie jedoch ohne Blitz und nehmen Sie Rücksicht auf Gottesdienste, Gläubige und andere Besucher:innen. Für gewerbliche Foto- und Filmaufnahmen ist eine Genehmigung erforderlich.
Gibt es Toiletten im oder beim Stephansdom?
Direkt im Stephansdom gibt es keine Toiletten. In der Nähe des Doms gibt es jedoch mehrere öffentliche Toilettenanlagen. Fragen Sie einfach beim Personal im Dom nach!
Turmbesteigung
Häufig gestellte Fragen zur Turmbesteigung am Wiener Stephansdom.
Brauche ich für den Nord- und Südturm ein eigenes Ticket?
Beide Türme können entweder mit dem All-Inclusive-Ticket, das alle Sehenswürdigkeiten des Stephansdoms umfasst, oder jeweils mit einem Einzelticket besucht werden. Das Einzelticket können Sie direkt beim Ticketschalter vor Ort kaufen.
Wo befinden sich die Eingänge zu den Türmen?
Der Eingang zum Südturm befindet sich außen an der Südseite des Stephansdoms direkt am Stephansplatz, etwas versteckt gegenüber dem Curhaus (Stephansplatz 3). Vom Riesentor aus folgen Sie der rechten Seite des Doms bis zum Eingang zur Turmbesteigung. Von dort führt der historische Treppenaufgang hinauf zur Türmerstube mit Panoramablick über Wien.
Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.
Gibt es Aufzüge in den Türmen?
Südturm: Der Südturm ist ausschließlich über 343 Stufen erreichbar und ist daher nicht barrierefrei zugänglich. Ein Aufzug ist nicht vorhanden.
Nordturm: Der Nordturm ist mit einem Aufzug erreichbar. Dieser ist barrierefrei zugänglich, jedoch nur eingeschränkt für Rollstühle geeignet (Türbreite: 56 cm, Kabinenbreite: 130 cm). Die Aussichtsplattform ist barrierefrei zugänglich, lediglich ein kleiner erhöhter Bereich kann nur über 12 Stufen betreten werden.
Wie viel Zeit sollte ich für die Besichtigung der Türme einplanen?
Südturm: Für Auf- und Abstieg sowie den Aufenthalt in der Türmerstube sollten Sie etwa 30 Minuten einplanen.
Nordturm: Für Auf- und Abfahrt mit dem Aufzug sowie den Aufenthalt auf der Aussichtsplattform sollten Sie etwa 30 Minuten einplanen.
Gibt es Führungen im Nord- und Südturm?
Nein, für den Nord- und Südturm werden keine eigenen Führungen angeboten. Die Türme können selbstständig besichtigt werden.
Wer mehr über die Geschichte und Architektur des Stephansdoms erfahren möchte, kann an einer Dachbodenführung teilnehmen, die spannende Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Doms bietet.
Was, wenn ich die Turmbesteigung des Südturms nicht schaffe?
Sollten Sie den Aufstieg nicht vollständig schaffen, können Sie die Besteigung jederzeit unterbrechen und umkehren. Bitte beachten Sie, dass der Südturm ausschließlich über die Treppe erreichbar ist und der Abstieg ebenfalls über die 343 Stufen erfolgt.
Sind der Nord- und Südturm barrierfrei zugänglich?
Nordturm
Der Aufzug zum Nordturm ist barrierefrei aber nur eingeschränkt Rollstuhltauglich (Türbreite 56 cm, Kabinenbreite 130 cm). Die Aussichtsplattform ist barrierefrei zugänglich, lediglich ein kleiner erhöhter Bereich kann nur über 12 Stufen erreicht werden.
Südturm
Der Südturm ist nicht barrierefrei, da der Aussichtspunkt, die Türmerstube, ausschließlich über 343 Stufen erreichbar ist
Kann man die Heidentürme besichtigen?
Nein, die Heidentürme sind nicht für Besucher zugänglich. Alternativ können der Nord- und Südturm sowie der Kirchenraum und die Katakomben des Stephansdoms besichtigt werden.
Katakomben
Häufig gestellte Fragen zu den Katakomben des Wiener Stephansdoms.
Kann ich die Katakomben im Stephansdom ohne Führung besichtigen?
Nein. Die Katakomben des Stephansdoms können nicht eigenständig besichtigt werden, sondern sind ausschließlich im Rahmen einer Führung mit einem Domführer zugänglich.
Wann finden die Katakomben-Führungen statt?
Öffentliche Katakombenführungen finden mehrmals täglich statt. Alle Führungen werden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch durchgeführt. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.
MO–SA | 10:00, 11:00, 11:30, 13:30, 14:00, 14:30, 15:30, 16:00 und 16:30
SO und Feiertage | 13:30, 14:00, 14:30, 15:30, 16:00 und 16:30
Der Treffpunkt für die Katakombenführung befindet sich beim Abgang zu den Katakomben im linken Seitenschiff auf etwa halber Höhe des Doms. Bitte finden Sie sich einige Minuten vor Beginn der Führung am Treffpunkt ein. Ihr Domführer wird Sie dort in Empfang nehmen.
Sind die Katakomben barrierefrei?
Die Katakomben des Stephansdoms sind nicht barrierefrei. Aufgrund der historischen Bausubstanz und der zahlreichen Stufen beim Abstieg (22 Stufen) und Aufstieg (43 Stufen) ist ein Besuch für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht möglich.
Wie sollte ich mich beim Besuch in den Katakomben verhalten?
Bitte verhalten Sie sich respektvoll und angemessen. Die Katakomben sind nicht nur eine historische Sehenswürdigkeit, sondern auch eine Begräbnisstätte und ein Ort des Gedenkens.
In den Katakomben des Stephansdoms sind Foto- und Videoaufnahmen nicht gestattet. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, dieses Verbot zu beachten.
Führungen
Häufig gestellte Fragen zu den Führungen im Wiener Stephansdom.
Sind die öffentlichen Gruppenführungen kostenpflichtig?
Ja, die öffentlichen Dom- und Katakombenführungen im Stephansdom sind kostenpflichtig.
Unsere aktuellen Preise:
- Erwachsene: 8 €
- Kinder (6 bis 14 Jahre): 3 €
Muss ich mich für eine öffentliche Dom- oder Katakombenführung anmelden?
Nein, für die Teilnahme an einer öffentlichen Führung durch den Dom oder die Katakomben ist keine Anmeldung erforderlich.
Ausgenommen sind (Schul-) Gruppen ab 15 Personen, die wir um eine gesonderte Anmeldung zu einer Gruppenführung bitten.
Welche Führungen sind im All-Inclusive-Ticket enthalten?
Im All-Inclusive-Ticket sind die öffentliche Katakombenführung sowie der selbstgeführte Domrundgang mit dem Audioguide enthalten.
In welcher Sprache finden die Führungen statt?
Alle Katakombenführungen werden täglich sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache angeboten. Die öffentlichen Domführungen finden von Montag bis Freitag jeweils einmal am Vormittag auf Englisch und einmal am Nachmittag auf Deutsch statt. Die Sonderführungen werden ausschließlich in deutscher Sprache angeboten.
Wie kann ich eine private Gruppenführung buchen?
Private Gruppenführungen für Reisegruppen, Schulklassen oder andere Gruppen organisieren wir gerne auf Anfrage. Bitte kontaktieren Sie das Team der Domführungen telefonisch oder per E-Mail. Gemeinsam finden wir einen passenden Termin und eine individuelle Stephansdom-Führung, die zu Ihrer Gruppe passt.
Audioguide
Häufig gestellte Fragen zum Audioguide für den Wiener Stephansdom.
Ist der Audioguide für den Stephansdom kostenlos?
Der Audioguide kann grundsätzlich von überall aufgerufen werden und ist nicht an einen Besuch vor Ort gebunden. Für das beste Erlebnis empfehlen wir jedoch, die Inhalte direkt im Stephansdom an den jeweiligen Stationen zu entdecken.
Kann ich vor Ort einen Audioguide ausleihen?
Der Audioguide ist grundsätzlich für die Nutzung auf dem eigenen Smartphone konzipiert. Sollten Sie kein Smartphone oder keinen Internetzugang haben, können Sie jedoch am Ticketschalter vor Ort ein Audioguide-Gerät erhalten. Die Verfügbarkeit ist begrenzt.
Brauche ich Kopfhörer für den Audioguide?
Bitte verwenden Sie nach Möglichkeit Ihre eigenen Kopfhörer, um den Audioguide auf Ihrem Smartphone zu hören. Alternativ können Sie die Inhalte direkt auf Ihrem Smartphone ohne Lautsprecher anhören. So genießen Sie die Inhalte ungestört und nehmen gleichzeitig Rücksicht auf die Gläubigen sowie andere Besucherinnen und Besucher im Stephansdom.
Wie funktioniert der digitale Audioguide?
Der Stephansdom Audioguide wird direkt auf Ihrem Smartphone abgespielt. Scannen Sie einfach den QR-Code vor Ort oder öffnen Sie den bereitgestellten Link.
Schließen Sie Ihre Kopfhörer an, wählen Sie Ihre Sprache und starten Sie Ihren individuellen Rundgang durch den Stephansdom mit 12 spannenden Hörstationen. Eine App-Installation ist nicht erforderlich.
Gottesdienste
Häufig gestellte Fragen zu den Gottesdiensten im Wiener Stephansdom.
Kann jede Person den Gottesdienst im Stephansdom besuchen?
Ja, der Stephansdom ist eine offene Tür für alle Interessierten und Gläubigen aus Wien und der ganzen Welt. Alle Menschen können den Gottesdienst im Dom besuchen. Es ist egal, ob Sie zum ersten Mal in die Kirche gehen, oder ob die Dompfarre St. Stephan Ihre Heimat-Pfarre ist.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Gottesdienst!
Muss ich Eintritt für den Gottesdienst im Stephansdom zahlen?
Nein, der Besuch des Gottesdienstes im Stephansdom ist kostenlos. Sie müssen keinen Eintritt zahlen, wenn Sie zum Gebet in den Stephansdom kommen.
Was ist der Unterschied zwischen Gottesdienst und Messe?
Ein Gottesdienst ist jede gemeinsame Feier der Kirche. Das kann auch ein Wortgottesdienst oder ein Stundengebet sein.
Die Heilige Messe ist die zentralste Form des Gottesdienstes. Bei der Messe wird die Eucharistie gefeiert. Dabei werden die vom Priester geweihten Hostien an die Gläubigen verteilt.
Was ist das Hochamt?
Das Hochamt ist ein besonders feierlich gestalteter Gottesdienst und wird im Stephansdom von den Mitgliedern des Domkapitels und zu Hochfesten zumeist vom Erzbischof zelebriert.
Im Wiener Stephansdom findet das Hochamt immer um 10:15 Uhr statt und wird musikalisch von der Wiener Dommusik mit Orgel, Chor oder Orchester begleitet.
Sakramente
Häufig gestellte Fragen zu Sakramenten im Wiener Stephansdom.
Kann ich mein Kind im Stephansdom taufen lassen?
Ja, eine Taufe im Stephansdom ist möglich. Sie können Ihr Kind im Stephansdom taufen lassen, egal in welcher Pfarre Sie wohnen. Das konkrete Prozedere wird in persönlicher Absprache mit Ihnen geplant.
Kann ich im Stephansdom heiraten?
Im Stephansdom werden nur sehr selten Hochzeiten gefeiert. Wegen der vielen Gottesdienste und Besucher:innen sind Trauungsfeiern organisatorisch fast unmöglich.
Gerne können Sie die Eheschließung in einer anderen Kirche feiern. Beliebte Hochzeitskirchen im 1. Wiener Bezirk sind die Franziskanerkirche, die Deutschordenskirche, die Ruprechtskirche und die Curhauskapelle.
Wo ist die Beichte im Stephansdom?
Betreten Sie den Stephansdom durch das Hauptportal. Bleiben Sie direkt im hinteren Teil des Kirchenraums. Links und rechts vom Eingang finden Sie an der Seite zwei Beichtzimmer.
Beichtzimmer 1 – Links vom Hauptportal
Beichtzimmer 2 – Rechts vom Hauptportal
Kann ich eine Beerdigungen im Stephansdom feiern?
Nein, im Stephansdom werden leider keine privaten Begräbnisse gefeiert. Nur in Ausnahmefällen finden im Dom besondere Begräbnisse für Personen des öffentlichen Lebens statt.
Sie können aber gerne eine Seelenmesse für eine verstorbene Person im Stephansdom lesen lassen.
Messe feiern
Häufig gestellte Fragen zur Messintention im Wiener Stephansdom.
Wird meine Messintention immer laut ausgesprochen?
Nein. Bitte geben Sie bei der Bestellung bekannt, ob Ihre Messintention während der Messe laut verlesen werden soll oder nicht. Auf Wunsch kann die Intention auch ausschließlich still in die Messfeier eingeschlossen werden.
Kann ich mir ein Datum für meine Messe frei aussuchen?
Der Termin für die Messintention wird in Absprache mit der Domsakristei festgelegt. Aufgrund der Vielzahl bereits geplanter Festgottesdienste und Veranstaltungen im Wiener Stephansdom ist eine freie Wahl des Datums nicht in jedem Fall möglich. Terminwünsche werden jedoch nach Möglichkeit berücksichtigt.
Was ist der Unterschied zwischen Seelenmesse und Messintention?
Eine Messintention ist das Anliegen, für das eine Heilige Messe gefeiert wird. Dabei kann für verschiedene persönliche Anliegen gebetet werden, etwa als Dank für erhaltene Hilfe, für lebende oder verstorbene Familienangehörige und Freunde, für bevorstehende Prüfungen oder wichtige Entscheidungen sowie für Frieden und Versöhnung.
Eine Seelenmesse ist eine besondere Form der Messintention. Sie wird speziell für eine verstorbene Person gefeiert und dient dem Gebet für deren Seele.
Konzerte & Musik
Häufig gestellte Fragen zu Konzerten und Musik im Wiener Stephansdom.
Wo kann ich die Wiener Dommusik live erleben?
Eine Kernaufgabe der Dommusik ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Beim Hochamt (Sonntage und Feiertage) sowie bei anderen ausgewählten Gottesdiensten ist die Wiener Dommusik live im Stephansdom zu erleben.
Orgelkonzerte auf der Riesenorgel finden regelmäßig im Stephansdom statt.
Konzertauftritte mit Domorchester und Domchor finden zu besonderen Anlässen statt.
Wo kann ich Tickets für Konzerte im Stephansdom kaufen?
Die Tickets für alle Konzerte im Stephansdom werden vom Anbieter Kunst & Kultur verkauft. Klicken Sie auf den Ticket-Link im Konzertkalender, um Ihr Ticket online zu kaufen. Alternativ können Sie Tickets für die Stephansdom-Konzerte auch per E-Mail oder telefonisch bestellen:
Wann ist der Einlass für Orgelkonzerte im Stephansdom?
Der Einlass in den Stephansdom beginnt in der Regel 15 Minuten vor Konzertbeginn.
Wie ist die Bestuhlung bei Orgelkonzerten im Stephansdom?
Für Orgelkonzerte wird im Stephansdom eine Konzertbestuhlung aufgebaut. Es gibt unterschiedliche Preiskategorien – beim Ticketkauf können Sie Ihren Sitzplatz auswählen.
Haben die Orgelkonzerte im Stephansdom eine Pause?
Nein. Die Orgelkonzerte im Stephansdom dauern rund 60 Minuten und finden ohne Pause statt.
Kann ich einen Gottesdienst mit Musik besuchen – auch wenn ich nicht gläubig bin?
Ja. Alle Menschen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Stephansdom zu besuchen – unabhängig davon, ob sie gläubig sind oder einer Kirche angehören. An Sonn- und Feiertagen gestaltet die Wiener Dommusik das Hochamt um 10:15 Uhr musikalisch.
Mitsingen im Chor
Häufig gestellte Fragen zum Domchor der Wiener Dommusik.
Wer kann im Domchor mitsingen?
Gesucht werden engagierte Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung bis 60 Jahre, die bereit sind, regelmäßig an Proben teilzunehmen und etwa einmal im Monat einen Sonntagsgottesdienst im Stephansdom musikalisch mitzugestalten.
Ich möchte im Domchor mitsingen – was muss ich tun?
Wir freuen uns über Ihr Interesse, im Wiener Domchor mitzusingen. Bitte wenden Sie sich per E-Mail an das Sekretariat der Wiener Dommusik. Damit Ihre Anfrage rasch bearbeitet werden kann, ersuchen wir Sie, folgende Informationen bekanntzugeben:
- Name
- Stimmgruppe
- Alter
- Bisher gesungene größere Chorwerke bzw. Repertoire
Bekomme ich eine Entlohnung, wenn ich im Domchor mitsinge?
Nein, die Mitgliedschaft im Wiener Domchor ist ein ehrenamtliches Engagement. Die Sängerinnen und Sänger bringen ihre Zeit und ihr musikalisches Können freiwillig ein und tragen so zur feierlichen Gestaltung der Liturgie und des musikalischen Lebens am Stephansdom bei.
Wo kann ich den Wiener Domchor live erleben?
Den Wiener Domchor können Sie bei ausgewählten Hochämtern, Liturgien zu besonderen Anlässen sowie bei Konzerten erleben.
Eine vollständige Übersicht aller Auftritte finden Sie auf der Konzertseite der Wiener Dommusik. Dort werden die aktuellen Termine laufend veröffentlicht.
Pummerin
Häufig gestellte Fragen zur Pummerin, der größten Glocke im Wiener Stephansdom.
Kann ich die Pummerin besichtigen?
Ja, die Pummerin kann im Nordturm des Stephansdoms besichtigt werden. Mit dem Aufzug gelangen Besucherinnen und Besucher bequem zur Aussichtsplattform in 68,3 Metern Höhe, die nicht nur einen beeindruckenden Blick über Wien ermöglicht, sondern auch, Österreichs größte Glocke aus nächster Nähe zu erleben.
Öffnungszeiten Nordturm
Jänner–März | 9:00–17:30 (Letzte Auffahrt: 17:15)
April–Dezember | 9:00–20:30 (Letzte Auffahrt: 20:15)
Wann läutet die Pummerin?
Die Pummerin wird zu festgelegten Anlässen im Kirchenjahr sowie zu besonderen kirchlichen und staatlichen Ereignissen geläutet, unter anderem etwa beim Tod oder der Wahl eines Papstes, der Inthronisation eines Wiener Erzbischofs oder bei Trauerfeiern für bedeutende Persönlichkeiten.
Warum wurde die alte Pummerin zerstört?
Die alte Pummerin wurde beim Brand des Stephansdoms im April 1945 zerstört. Durch das Feuer brach der hölzerne Glockenstuhl im Südturm zusammen, worauf die mehr als 22 Tonnen schwere Glocke in die Tiefe stürzte und zerschellte. Aus ihren Trümmern wurde später die heutige Pummerin gegossen, die seit 1957 im Nordturm des Stephansdoms hängt.
Geschichte & Bau
Häufig gestellte Fragen zu Geschichte, Bau und Restaurierung des Wiener Stephansdoms.
Wie alt ist der Stephansdom?
Das kommt darauf an, von welchem „Stephansdom“ man spricht: 1147 – vor fast 900 Jahren – wurde an dieser Stelle die erste Stephanskirche geweiht.. Der heutige Dom entstand jedoch über Jahrhunderte hinweg; wesentliche Teile des gotischen Baus stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Vor der Kirche von 1147 gab es mehrere Vorgängerbauten, die jedoch nur durch archäologische Spuren nachweisbar sind.
Welche Teile des Stephansdoms sind heute noch mittelalterlich?
Vom romanischen Vorgängerbau des 13. Jahrhunderts sind vor allem das Riesentor und die beiden Heidentürme erhalten. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen große Teile des gotischen Langhauses und des Chors sowie der Südturm. Auch Ausstattungen wie die Pilgramkanzel, der Orgelfuß und der Wiener Neustädter Altar haben sich aus dem späten Mittelalter erhalten.
Warum brannte der Stephansdom 1945?
In den Kämpfen während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs griffen Brände von benachbarten Häusern auf den Dom über. Funken setzten den hölzernen Dachstuhl in Brand. Das Feuer zerstörte das Dach, ließ die Pummerin abstürzen und richtete auch im Inneren schwere Schäden an.
Warum ist der Nordturm des Stephansdoms nicht fertiggebaut worden?
1511 wurden die Bauarbeiten am Nordturm eingestellt: Geldmangel aufgrund der osmanischen Kriege und nicht zuletzt der veränderte Zeitgeschmack der Renaissance rückten das gotische Bauprojekt in den Hintergrund.
Woher kommen die Steine des Stephansdoms?
Der Stephansdom wurde aus Kalksandstein erbaut. Der Großteil der Steine stammt aus dem Leithagebirge, insbesondere aus Mannersdorf und Au. Dies belegen historische Rechnungen des Kirchenmeisteramts.
An der Vorderhalle des Singertors kam Mannersdorfer Algenkalk zum Einsatz. Die Dienstbotenmadonna wurde aus Atzgersdorfer Kalksandstein gefertigt.
Für die Restaurierung des Stephansdoms verwendet die Dombauhütte nach Möglichkeit dieselben Natursteine wie beim historischen Bau. Je nach Bauteil werden auch andere geologisch passende Natursteine eingesetzt, um Material, Farbe und Eigenschaften des ursprünglichen Gesteins möglichst genau zu erhalten.
Warum ist am Stephansdom immer ein Gerüst?
Die Erhaltung eines über 800 Jahre alten Bauwerks erfordert ständige Aufmerksamkeit. Dass oft ein Gerüst am Stephansdom zu sehen ist, ist ein gutes Zeichen. Die Dombauhütte erkennt Schäden frühzeitig und saniert laufend. Das ist präventive Denkmalpflege und gilt heute als Goldstandard in der Denkmalpflege.
Archiv & Wissenschaft
Häufig gestellte Fragen zur Nutzung des Domarchivs St. Stephan.
Wie kann ich das Domarchiv zu Forschungszwecken nutzen?
Das Domarchiv steht zu Forschungszwecken offen. Bitte stellen Sie eine möglichst präzise Forschungsanfrage. Nach Prüfung Ihres Anliegens klären wir, welche Bestände für Sie relevant sind.
Kann ich im Domarchiv etwas über meine Vorfahren erfahren?
Das Wiener Domarchiv berherbergt eine Vielzahl an Matriken. Darin sind alle Taufen, Eheschließungen und Todesfälle der Dompfarre St. Stephan seit 1523 verzeichnet. Die Matriken sind vollständig digitalisiert. Hier geht es zum Leitfaden für private Ahnenforschung:
Kann ich das Domarchiv als Privatperson besuchen?
Das Domarchiv ist nur für wissenschaftliche Recherchen zugänglich. Die Räumlichkeiten selbst können nicht besichtigt werden.
Was sind Matriken?
Matriken sind historische Kirchenbücher. Darin sind alle Taufen, Eheschließungen, Todesfälle und Begräbnisse einer Pfarre verzeichnet.
Die Matriken des Wiener Stephansdoms sind digitalisiert und hier online einsehbar:
Antwort nicht gefunden?
Für alle anderen Fragen zum Wiener Stephansdom wenden Sie sich bitte an das Kirchenmeisteramt.
Kirchenmeisteramt St. Stephan
Stephansplatz 3
1010 Wien