Nordturm des Stephansdoms mit grünem Turmhelm neben dem bunt gemusterten Ziegeldach

Jänner–März
MO–SO | 9:00–19:00 (Letzte Auffahrt: 18:30)

April–Dezember
MO–DO | 9:00–21:30 (Letzte Auffahrt: 21:15)
FR–SO | 9:00–19:00 (Letzte Auffahrt 18.30)

Nordturm-Einzelticket
Erwachsene: 8 €
Kinder (6–14 Jahre): 3 €
Schulklassen (14–18 Jahre): 5 €
Schulklassen (6–14 Jahre): 3 €

All-Inclusive-Ticket
Erwachsene: 29 €
Kinder (6–14 Jahre): 7 €

All-Inclusive-Ticket kaufen

Der Nordturm des Stephansdoms ist bequem mit dem Aufzug erreichbar. Die Aussichtsplattform in rund 68 Metern Höhe bietet einen atemberaubenden Ausblick über Wien sowie auf die Pummerin, die größte Glocke Österreichs.

Der Nordturm des Stephansdoms

Ausblick und Pummerin entdecken

Der unvollendet gebliebene Nordturm des Stephansdoms beeindruckt mit seiner bewegten Geschichte und beherbergt die berühmte Pummerin, die größte Glocke Österreichs. Von seiner Aussichtsplattform eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über Wien.

Blick auf den Nordturm des Stephansdoms mit Aussichtsplattform, das bunt gedeckte Kirchendach und das Stadtpanorama
Gemustertes Ziegeldach des Stephansdoms mit dem Nordturm und der hohen gotischen Turmspitze vor blauem Himmel
Blick auf den Nordturm des Stephansdoms und die Dächer der Wiener Innenstadt

Eingang zum Nordturm

Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.

All-Inclusive-Ticket

Ein Ticket. Alle Highlights: Südturm, Nordturm, Katakomben-Führung und Domrundgang mit Audioguide. Sichern Sie sich mit dem All-Inclusive-Ticket Eintritt zu allen Erlebnissen im Stephansdom.

Führungen

Geführte Entdeckungsreisen durch den Dom, die Katakomben oder den Dachboden. Unsere Domführer erzählen Ihnen spannende Hintergründe zum Stephansdom.

Nordturm-Ticket

Das Einzelticket für die Besichtigung des Nordturms inklusive der Pummerin können Sie direkt beim Ticketschalter im Stephansdom kaufen.

68,3

Meter hoch

1450

Baujahr der Grundsteinlegung

1511

Baustopp

1556-1578

Bau der Renaissance-Haube

seit 1957

Heimat der Pummerin

Zwei Personen auf der vergitterten Aussichtsplattform des Nordturms mit Blick über die Stadt

Aussichtsplattform

Die Aussichtsplattform des Nordturms ist bequem mit dem Aufzug erreichbar. In rund 68 Metern Höhe eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die Dächer Wiens.

Die bronzene Pummerin-Glocke in einem stählernen Glockenstuhl im Nordturm

Glockenstube & Pummerin

Die Glockenstube des Nordturms beherbergt die Pummerin, die größte Glocke Österreichs. Mit einem Gewicht von rund 20 Tonnen zählt sie zu den größten freischwingenden Glocken Europas.

Blick vom Nordturm auf das bunt gemusterte Ziegeldach des Stephansdoms mit Wappenadlern und die Dächer von Wien

Dachziegel-Blick

Vom Nordturm aus eröffnet sich ein besonderer Blick auf das berühmte Dach des Stephansdoms mit seinen rund 230.000 farbig glasierten Dachziegeln.

Nordturm mit grüner Haube und Aussichtsplattform mit Blick über die Dächer der Stadt

Architektur

Der unvollendete Nordturm, auch „Adlerturm“ genannt, erhielt anstelle einer gotischen Spitze eine markante Renaissance-Haube und prägt bis heute die asymmetrische Silhouette des Stephansdoms.

Nordturm und bunt gemustertes Ziegeldach des Stephansdoms vor blauem Himmel

Der unvollendete Nordturm

Warum der Nordturm nie fertiggestellt wurde, ist bis heute Gegenstand zahlreicher Sagen und Legenden. Die bekannteste erzählt von einem geheimnisvollen Pakt, der den Bau des Turms für immer unvollendet ließ.

Häufig gestellte Fragen zum Nordturm

Wo befindet sich der Eingang zum Nordturm?

Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.

Gibt es einen Aufzug im Nordturm?

Ja, der Nordturm ist mit einem Aufzug erreichbar. Dieser ist barrierefrei zugänglich, jedoch nur eingeschränkt für Rollstühle geeignet (Türbreite: 56 cm, Kabinenbreite: 130 cm). Die Aussichtsplattform ist barrierefrei zugänglich, lediglich ein kleiner erhöhter Bereich kann nur über 12 Stufen betreten werden.

Brauche ich für den Nordturm ein eigenes Ticket?

Der Nordturm kann entweder mit dem All-Inclusive-Ticket, das alle Sehenswürdigkeiten des Stephansdoms umfasst, oder mit einem Nordturm-Einzelticket besucht werden. Das Einzelticket können Sie direkt beim Ticketschalter im Dom kaufen.

All-Inclusive-Ticket kaufen

Kann ich das Ticket für den Nordturm auch vor Ort kaufen?

Ja, sowohl das All-Inclusive-Ticket als auch das Nordturm-Einzelticket können direkt am Ticketschalter im Stephansdom erworben werden.

Wie viel Zeit sollte ich für die Besichtigung des Nordturm einplanen?

Für Auf- und Abfahrt mit dem Aufzug sowie den Aufenthalt auf der Aussichtsplattform sollten Sie etwa 30 Minuten einplanen.

Gibt es Führungen im Nordturm?

Nein, für den Nordturm werden keine eigenen Führungen angeboten. Mit dem Aufzug gelangen Sie selbstständig zur Aussichtsplattform und zur Pummerin.

Wer mehr über die Geschichte und Architektur des Stephansdoms erfahren möchte, kann an einer Katakombenführung oder einer Führung durch den Kirchenraum teilnehmen. In den Monaten Mai bis Oktober werden außerdem Sonderführungen auf den Dachboden angeboten, die spannende Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Doms ermöglichen.

Zu den Führungen

Die Geschichte des Nordturms

Entstehung des Nordturms

Der Bau des Nordturms begann im Jahr 1450 unter Kaiser Friedrich III. Ursprünglich war er als Gegenstück zum bereits vollendeten Südturm geplant und sollte diesen sogar an Höhe übertreffen. Die Bauarbeiten erfolgten nach den Plänen des Dombaumeisters Hans Puchsbaum.

Der unvollendete Turm

Trotz der ehrgeizigen Pläne wurde der Bau des Nordturms nie vollendet. Im Jahr 1511 mussten die Arbeiten aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen gotischen Spitze erhielt der Turm im 16. Jahrhundert eine achteckige Renaissance-Haube, die im Wiener Volksmund bald den Namen „Bierkrügel“ erhielt. Gerade diese unvollendete Form macht den Nordturm bis heute einzigartig und prägt gemeinsam mit dem höheren Südturm die charakteristische asymmetrische Silhouette des Stephansdoms.

Der Brand von 1945

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stephansdom schwer beschädigt. Über ein Gerüst am Nordturm griff das Feuer auf den Dom über und zerstörte große Teile des Dachs. Der Wiederaufbau begann bereits kurz nach Kriegsende und wurde zum Symbol für den Neuanfang Wiens.

Der Einzug der Pummerin

Seit 1957 beherbergt der Nordturm die Pummerin, die mit rund 21 Tonnen größte Glocke Österreichs. Besucherinnen und Besucher gelangen bequem mit dem Aufzug zur Glockenstube und zur Aussichtsplattform, die einen beeindruckenden Blick über Wien bietet. Dort kann die berühmte Glocke aus nächster Nähe besichtigt werden.

Mehr Highlights im Stephansdom entdecken

Erkunden Sie die berühmtesten Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke des Stephansdoms.

Südturm und gemustertes Ziegeldach des Stephansdoms über den Dächern von Wien

Südturm

Ein Meisterwerk gotischer Architektur mit 137 Metern Höhe. Grandioser Ausblick über Wien von der Türmerstube. Aufstieg nur über Stufen möglich.

Erlebnis
5 von 5 Punkten
Fotos
5 von 5 Punkten
Geschichte
3 von 5 Punkten
Spiritualität
1 von 5 Punkten
Barrierefrei
Nein
Katakomben unter dem Stephansdom mit aufgeschichteten Schädeln, Gebeinen und einer Gedenktafel

Katakomben

Die Grabkammern unter dem Stephansdom beherbergen historische Gräber in einem unterirdischen Labyrinth. Besichtigung nur mit Führung möglich.

Erlebnis
5 von 5 Punkten
Fotos
2 von 5 Punkten
Geschichte
5 von 5 Punkten
Spiritualität
1 von 5 Punkten
Barrierefrei
Nein
Riesentor Stephansdom Seitenansicht

Riesentor

Hauptportal in den Dom im Stil der Spätromanik. Einer der ältesten noch erhaltenen Teile des Doms.

Erlebnis
3 von 5 Punkten
Fotos
4 von 5 Punkten
Geschichte
5 von 5 Punkten
Spiritualität
2 von 5 Punkten
Barrierefrei
Ja
Gotischer Flügelaltar mit reich verzierten vergoldeten Schnitzfiguren im Stephansdom

Wiener Neustädter Altar

Gotischer Flügelaltar aus dem Jahr 1447. Im Zentrum stehen Maria und Szenen aus ihrem Leben, kunstvoll dargestellt in Schnitzwerk und Malerei.

Erlebnis
3 von 5 Punkten
Fotos
4 von 5 Punkten
Geschichte
3 von 5 Punkten
Spiritualität
5 von 5 Punkten
Barrierefrei
Ja