
Eingang zum Nordturm
Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.
68,3
Meter hoch
1450
Baujahr der Grundsteinlegung
1511
Baustopp
1556-1578
Bau der Renaissance-Haube
seit 1957
Heimat der Pummerin
Häufig gestellte Fragen zum Nordturm
Wo befindet sich der Eingang zum Nordturm?
Der Zugang zum Nordturm befindet sich im Inneren des Stephansdoms. Vom Riesentor (Hauptportal) führt der Weg entlang des linken Seitenschiffs zum Aufzug, der Besucherinnen und Besucher zur Aussichtsplattform und zur Pummerin bringt.
Gibt es einen Aufzug im Nordturm?
Ja, der Nordturm ist mit einem Aufzug erreichbar. Dieser ist barrierefrei zugänglich, jedoch nur eingeschränkt für Rollstühle geeignet (Türbreite: 56 cm, Kabinenbreite: 130 cm). Die Aussichtsplattform ist barrierefrei zugänglich, lediglich ein kleiner erhöhter Bereich kann nur über 12 Stufen betreten werden.
Brauche ich für den Nordturm ein eigenes Ticket?
Der Nordturm kann entweder mit dem All-Inclusive-Ticket, das alle Sehenswürdigkeiten des Stephansdoms umfasst, oder mit einem Nordturm-Einzelticket besucht werden. Das Einzelticket können Sie direkt beim Ticketschalter im Dom kaufen.
Kann ich das Ticket für den Nordturm auch vor Ort kaufen?
Ja, sowohl das All-Inclusive-Ticket als auch das Nordturm-Einzelticket können direkt am Ticketschalter im Stephansdom erworben werden.
Wie viel Zeit sollte ich für die Besichtigung des Nordturm einplanen?
Für Auf- und Abfahrt mit dem Aufzug sowie den Aufenthalt auf der Aussichtsplattform sollten Sie etwa 30 Minuten einplanen.
Gibt es Führungen im Nordturm?
Nein, für den Nordturm werden keine eigenen Führungen angeboten. Mit dem Aufzug gelangen Sie selbstständig zur Aussichtsplattform und zur Pummerin.
Wer mehr über die Geschichte und Architektur des Stephansdoms erfahren möchte, kann an einer Katakombenführung oder einer Führung durch den Kirchenraum teilnehmen. In den Monaten Mai bis Oktober werden außerdem Sonderführungen auf den Dachboden angeboten, die spannende Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Doms ermöglichen.
Die Geschichte des Nordturms
Entstehung des Nordturms
Der Bau des Nordturms begann im Jahr 1450 unter Kaiser Friedrich III. Ursprünglich war er als Gegenstück zum bereits vollendeten Südturm geplant und sollte diesen sogar an Höhe übertreffen. Die Bauarbeiten erfolgten nach den Plänen des Dombaumeisters Hans Puchsbaum.
Der unvollendete Turm
Trotz der ehrgeizigen Pläne wurde der Bau des Nordturms nie vollendet. Im Jahr 1511 mussten die Arbeiten aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen gotischen Spitze erhielt der Turm im 16. Jahrhundert eine achteckige Renaissance-Haube, die im Wiener Volksmund bald den Namen „Bierkrügel“ erhielt. Gerade diese unvollendete Form macht den Nordturm bis heute einzigartig und prägt gemeinsam mit dem höheren Südturm die charakteristische asymmetrische Silhouette des Stephansdoms.
Der Brand von 1945
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stephansdom schwer beschädigt. Über ein Gerüst am Nordturm griff das Feuer auf den Dom über und zerstörte große Teile des Dachs. Der Wiederaufbau begann bereits kurz nach Kriegsende und wurde zum Symbol für den Neuanfang Wiens.
Der Einzug der Pummerin
Seit 1957 beherbergt der Nordturm die Pummerin, die mit rund 21 Tonnen größte Glocke Österreichs. Besucherinnen und Besucher gelangen bequem mit dem Aufzug zur Glockenstube und zur Aussichtsplattform, die einen beeindruckenden Blick über Wien bietet. Dort kann die berühmte Glocke aus nächster Nähe besichtigt werden.











