3.11.15:00–17:00SeniorenclubPfarrcafé
Reisebericht von Gabi & Bruno Splichal zum Thema Prosecco-Land
Das Curhaus St. Stephan befindet sich unmittelbar neben dem Stephansdom und ist bis heute ein lebendiger Ort kirchlichen Lebens. Es beherbergt die Räume der Dompfarre St. Stephan, Wohnungen für Geistliche sowie zahlreiche kirchliche Einrichtungen und Verwaltungsstellen, darunter das Kirchenmeisteramt, das Domarchiv, das Büro der Dommusik, das Dombausekretariat und die Verwaltung der Spendenvereine.
Darüber hinaus befinden sich im Curhaus die traditionsreiche Curhausbibliothek und die Curhauskapelle. Das historische Gebäude bildet damit bis heute ein wichtiges Zentrum für die pastoralen, kulturellen und administrativen Aufgaben von Dom und Dompfarre St. Stephan.
Unsere nächsten Veranstaltungen im Curhaus St. Stephan.
Sonntag, 1. November 2026
Reisebericht von Gabi & Bruno Splichal zum Thema Prosecco-Land
Mit Besuch der Katakomben
Reisebericht von Gabi & Bruno Splichal zum Thema Gardasee - Ein Hauch von Italien
Das Curhaus der Dompfarre St. Stephan befindet sich unmittelbar neben dem Stephansdom an der Adresse Stephansplatz 3 und ist dank der direkt angrenzenden U-Bahn-Station Stephansplatz mit den Linien U1 und U3 hervorragend erreichbar.
Das Curhaus am Stephansplatz 3 und 3a wurde zwischen 1738 und 1740 als repräsentativer hochbarocker Monumentalbau errichtet. Die Planung erfolgte durch Daniel Christoph Dietrich und Johann Gottfried Pock, die Vollendung wird Matthias Gerl zugeschrieben. Das Gebäude mit seinen zwei Innenhöfen und der Hauskapelle diente als Sitz der fürsterzbischöflichen Cur und prägt bis heute das historische Umfeld des Stephansdoms.
Im Jahr 1806 wurde das Curhaus nach Plänen von Louis Montoyer um ein zusätzliches Obergeschoß erweitert. Herzstück des Hauses ist die Kapelle „Mariä Vermählung“, die 1742 von Kardinal Sigismund Graf Kollonitz geweiht wurde. Zahlreiche architektonische Details, darunter die Kardinalswappen und die vergoldeten Initialen „C.K.“, erinnern bis heute an seinen Bauherrn.
Das Curhaus bewahrt viele Zeugnisse seiner langen Geschichte. Die beiden Innenhöfe blieben weitgehend erhalten, während im östlichen Hof bei Bauarbeiten eine gotische Bruchsteinmauer freigelegt wurde. Als historischer Sitz kirchlichen Wirkens und bedeutendes Baudenkmal verbindet das Curhaus bis heute barocke Architektur, geistliches Leben und die Geschichte der Erzdiözese Wien.