
Domrundgang - Der Stephansdom im Detail
Der Stephansdom ist das bekannteste Wahrzeichen Wiens und zählt zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Österreichs. Mit seiner über 800-jährigen Geschichte prägt er das Stadtbild im Herzen der Wiener Innenstadt und begeistert Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.
Besonders beeindruckend sind das farbenprächtige Dach, der 136 Meter hohe Südturm sowie die kunstvoll gestalteten Portale und Fenster. Die Architektur vereint romanische und gotische Elemente und erzählt von den verschiedenen Bauphasen des Doms.
Im Inneren erwarten Besucherinnen und Besucher prachtvolle Altäre, historische Kunstschätze und eine einzigartige Atmosphäre. Wer die Türme oder die Katakomben erkundet, erlebt den Stephansdom aus einer ganz besonderen Perspektive und erhält spannende Einblicke in die Geschichte Wiens.
1137
Baubeginn des Stephansdoms
136,44 m
Höhe des Südturms
22
Glocken
ca. 250.000
Dachziegel
ca. 6 Mio
Besucher im Jahr

Das Äußere des Stephansdoms
Ein Bauwerk aus mehreren Epochen
Der Stephansdom wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg errichtet und erweitert. Dadurch vereint seine Außenfassade unterschiedliche Baustile und Bauphasen. Während die ältesten Bereiche noch romanische Elemente aus dem 12. Jahrhundert zeigen, prägen heute vor allem die filigranen Formen der Gotik das Erscheinungsbild des Doms.
Romanische Spuren und gotische Pracht
Zu den ältesten erhaltenen Bauteilen zählen die Heidentürme und das Riesentor an der Westfassade. Ihre massiven Mauern und rundbogigen Formen sind typische Merkmale der Romanik. Im Gegensatz dazu stehen die später entstandenen gotischen Bereiche mit ihren hohen Fenstern, fein gearbeiteten Verzierungen und den markanten Strebepfeilern, die dem Dom seine beeindruckende Höhe und Leichtigkeit verleihen.
Vom Dach bis zu den Türmen
Besonders ins Auge fallen das farbenprächtige Dach mit seinen rund 230.000 glasierten Ziegeln, sowie der 136 Meter hohe Südturm. Sein Gegenstück, der Nordturm, blieb hingegen unvollendet und erreicht nur die halbe Höhe. An der Außenfassade lassen sich zahlreiche Steinmetzarbeiten, Figuren und kunstvolle Details entdecken, die von der Baukunst des Mittelalters erzählen.

Das Dach des Stephansdoms
Das Dach des Stephansdoms ist rund 28 Meter hoch, 10.000 Quadratmeter groß und mit etwa 230.000 bunt glasierten Dachziegeln in zehn verschiedenen Farbtönen gedeckt, die ein auffälliges Zickzack-Muster auf dem Langhaus sowie den k.u.k. Doppeladler und das Wappen der Stadt Wien und Österreichs auf dem Chordach zieren.
Nach der weitgehenden Zerstörung des mittelalterlichen Holzdachstuhls beim Brand des Stephansdoms im April 1945 wurde das Dach im Zuge des Wiederaufbaus mit einer modernen Stahlkonstruktion und neu errichtet.

Das Innere des Stephansdoms
Architektur und Grundriss
Der Stephansdom ist eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Europas. Sein Innenraum gliedert sich in das hohe Hauptschiff, die beiden Seitenschiffe sowie zahlreiche Kapellen, die entlang der Wände angeordnet sind.
Chor, Altäre und Kunstwerke
Im östlichen Teil des Doms befindet sich der Chor, das liturgische Herzstück der Kirche. Dort stehen der prachtvolle Hochaltar aus der Barockzeit sowie an der Nordseite der kunstvolle gotische Wiener Neustädter Flügelaltar. Zu den bedeutendsten Kunstwerken zählen die spätgotische Kanzel mit dem berühmten „Fenstergucker“ und die imposante Riesenorgel über dem Westportal, eine der größten Orgeln Österreichs. Zahlreiche Gemälde, Grabmäler und Skulpturen erzählen von der religiösen, kulturellen und politischen Geschichte Wiens über viele Jahrhunderte hinweg.
Gewölbe
Über dem Kirchenraum spannt sich das beeindruckende gotische Gewölbe des Stephansdoms. Kunstvoll verzweigte Rippen und reich gestaltete Schlusssteine tragen nicht nur die Konstruktion, sondern erzählen auch von der hohen Handwerkskunst des Mittelalters.
Die Fenster des Stephansdoms
Die Fenster des Stephansdoms gehören zu den eindrucksvollsten Gestaltungselementen des Kirchenraums. Sie zeigen biblische Szenen, Heilige, Wappen und religiöse Symbole und tauchen das Innere des Doms in ein farbenreiches Licht. Die heute sichtbaren Fenster stammen aus verschiedenen Epochen, von der Gotik bis zur Moderne.
Von den mittelalterlichen Buntglasfenstern haben sich jedoch nur wenige Originale erhalten. Viele Fenster wurden im Laufe der Jahrhunderte beschädigt oder im Zweiten Weltkrieg zerstört und später ersetzt.

Grundriss des Stephansdoms
Der Stephansdom ist als dreischiffige Kirche angelegt. Er umfasst das Hauptschiff, die beiden Seitenschiffe, zahlreiche Kapellen und Tore, den markanten Nord- und Südturm sowie die beiden Heidentürme über dem Hauptportal. Das Hauptschiff bildet das Zentrum des Kirchenraums und führt zum Hochaltar im Ostteil des Doms. Entlang der Seitenschiffe laden Kapellen und bedeutende Kunstwerke zum Entdecken ein. Unter dem Dom erstrecken sich die historischen Katakomben.

All-Inclusive-Ticket | 29 €
Ein Ticket. Alle Highlights. 1 Jahr gültig. Sichern Sie sich mit dem All-Inclusive-Ticket Ihren Eintritt zu allen Erlebnissen im Wiener Stephansdom:
- Kirchenraum mit Audioguide
- Südturm
- Nordturm & Pummerin
- Katakomben inkl. Führung
- Domschatz & Dom Museum Wien
- Schatzkammer des Deutschen Ordens




















